
Eine sehr nützliche Methode, mögliche Fehlerursachen und Schwächen von Auf-/Zu-Ventilen zu entdecken, ist der „Partial Stroke Test“ ( PST ).
Wenn Auf-/Zu- Ventile sehr selten gebraucht werden, wie z.B. Sicherheitsventile, die nur in Notsituationen einer Anlage öffnen oder schließen müssen, können diese wegen Korrosion oder wachsender Anbackungen oder Verkrustungen an der Ventilspindel oder am Ventilschaft ihre Reibung im Laufe der Zeit vergrößern, insbesondere die Losbrechkraft oder das –moment steigt deutlich. Wenn der Notfall dann eintritt und die Funktion des Sicherheitsventils dringend benötigt wird, ist es häufig blockiert. Um dies zu verhindern, wird ein PST in gewissen Zeitintervallen ausgelöst.
Die Philosophie und Realisierung des Tests ist wie folgt:
Das Ventil wird vom Antrieb von Zeit zu Zeit um einen kleinen Betrag bewegt, was durch den Begriff „partial stroke“ ausgedrückt wird.
Diese “Partial Stroke”- Bewegung (Partielle Stellungsänderung ) beeinflusst nicht ernsthaft den laufenden Prozess, weil die meisten Auf-Zu-Ventile dieser Gattung in Serie oder parallel zu Regelventilen geschaltet sind. Daher üben die kleinen Hubänderungen keinen störenden Einfluss auf das Durchflussverhalten aus, so dass der daraus resultierende Effekt auf den Prozess vernachlässigbar ist. Bei diesem in kurzer Zeit verlaufenden Test wird die Reaktion des Ventils gemessen und das Resultat signalisiert durch die drei farbigen Schraubenschlüssel.
Wenn das Ergebnis des PST erfolgreich war, können zwei wichtige Tatsachen manifestiert werden:
| Einfache Bedienung | |||||||
| Automatische Inbetriebnahme | |||||||
| Partial Stroke Test | |||||||
| Umfangreiche Diagnosefunktionen | |||||||
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