
Drehzahlsensoren
Drehzahlsensoren erkennen Anlagenstörungen und veranlassen einen Maschinenstop bei einer Drehzahlabnahme oder Störung. Sie sind robust und selbst unter schwierigen industriellen Bedingungen leistungsstark. Alle MFA 4p Drehzahlsonden, sowie der Millpulse 600 können in einem Abstand von bis zu 100 mm (4”) vom metallischen Objekt eingebaut werden, was die Gefahr einer Beschädigung von Sonde und Anlage verringert. Die Sonden sind unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit oder Staubbildung.
Milltronics MFA 4p
Hochempfindlicher
Einzelschaltpunkt-Drehzahlwächter für die Drehzahlsonden MSP und
XPP
Milltronics Millpulse 600
Hoch belastbarer
2-Leiter-Drehzahlwächter mit Schaltausgang zu einer SPS zwischen AC oder DC 18 bis 135 V
Milltronics ZSS
Hoch belastbarer Drehzahl-/
Stillstandschalter
Die Siemens Milltronics Sonden arbeiten nach dem Prinzip der Faradayschen Induktionsgesetze. Beim Eintreten eines ferromagnetischen Gegenstandes in das ständige Magnetfeld der Sonde wird dieses verändert, so dass die Spulenwicklungen eine Spannung erzeugen. Die Spannung ist proportional zur Magnetstärke, der Anzahl der Windungen in der Spule (bei den Sonden konstant) und der Geschwindigkeit, mit der der Gegenstand das Magnetfeld durchläuft. Die erzeugte Spannung ist umgekehrt proportional zum Quadratabstand zwischen Ziel und Sonde.
Die robusten Drehzahlsensoren liefern Kontakte, um die Maschinen bei einer Unter- oder Überdrehzahl oder bei einer Anlagenstörung still zu legen. Ob Band-/Kettenförderer und Förderschnecken oder Becherwerke, Gebläse und Pumpen – mit der Option Geschwindigkeitsalarm wird sofort vor einer Störung der Betriebsmittel gewarnt. Einige Sonden können zur Anlagenüberwachung an eine SPS angeschlossen werden.